Wichtig: Die Diagnose ADHS setzt voraus, dass Symptome schon in der Kindheit vorlagen. Wenn nicht, ist eine andere Störung zu diagnostizieren.


Private Praxis nach Heilpraktikergesetz, beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie
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ADHS-Diagnostik bei Erwachsenen
Erfahren Sie mehr über die Symptome von ADHS und warum Sie unbedingt wissen sollten, ob sie davon betroffen sind
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Auf dieser Seite finden Sie alle Informationen darüber:
Woran Sie erkennen können, ob Sie möglicherweise von ADHS betroffen sind
Wie eine unerkannte ADHS oft als heimlicher Saboteur im Leben wirkt
Welche Vorteile eine "kontrollierte" ADHS haben kann
Wann eine Therapie sinnvoll ist und wie sie aussehen kannDonnerstag, der 20. Februar um 17 Uhr • Live
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Die wichtigsten Antworten auf Ihre Fragen zu ADHS
ADHS zeigt sich sehr individuell.
Die Kernsymptome sind:
1. Aufmerksamkeitsdefizit
2. (motorische) Hyperaktivität
3. Impulsivität
Sie treten in unterschiedlicher Ausprägung, bzw. Kombination auf.
ADHS zeigt sich unter anderem in:
- Aufschieben von wichtigen Aufgaben
- Konzentrationsschwäche und mangelndes Durchhaltevermögen
- Mangelnde Organisation von Leben und Arbeit
- Impulsivität und Sprunghaftigkeit
- Selbstzweifel, Stimmungsschwankungen
- Hoher Energieaufwand, dadurch ständig müde und erschöpft
- Flüchtigkeitsfehler und Vergesslichkeit
- Kaufsucht, Rauchen, Drogensucht (als schädliche Gegenstrategien)
- Beziehungsprobleme
- Depressionen, Ängste, Zwänge
Viele der o.g. Symptome bzw. Beeinträchtigungen treten auch bei anderen Erkrankungen oder Störungen auf. Diagnostisch muss immer zuerst geklärt werden, ob eine andere Erkrankung die Symptome nicht besser erklären kann als eine ADHS-Diagnose. Ein essentielles Kriterium für ADHS ist das Auftreten bereits in Kindheit und Jugend.
ADHS wirkt sich meist auf mehrere Lebensbereiche aus:
Schule und Arbeit
Misserfolge trotz guter Intelligenz; Schul- und Studienabbrüche
Finanzen
Impulskäufe, schlechter Umgang mit Geld, Überschuldung, keine Altersvorsorge
Gesundheit
Psychische Störungen als Komorbiditäten.
Zahlreiche körperliche Erkrankungen wegen Selbstüberforderung und schädlicher Gewohnheiten (z.B. Rauchen, Alkoholkonsum, Essen, Risikoverhalten).
Häufigere Einschränkung der Erwerbsfähigkeit und Lebensarbeitszeit
Geringere Lebenserwartung (statistisch bis zu 9 Jahre niedriger)
Beziehungen
Häufige Konflikte zum Beispiel wegen Impulsivität. Häufigere Partnerwechsel.
Eine ADHS tritt stets bereits in Kindheit und Jugend auf. Früher wurde von vielen angenommen, dass sie im Erwachsenenalter einfach so verschwindet. Wie man heute weiß, trifft das aber in den meisten Fällen nicht zu. Sie zeigt sich lediglich anders.
Für eine ADHS-Diagnose ist es nie zu spät!
Viele Probleme und Störungen im Leben eines Menschen werden isoliert bearbeitet und behandelt. Wenn allerdings eine nicht erkannte ADHS als verborgene Grundstörung hinter den Problemen steckt, sind die Maßnahmen oft nicht nachhaltig.
Ist eine ADHS als Grundstörung aber festgestellt, hat das enorme Auswirkungen auf die Therapiemöglichkeiten. Denn jetzt kann man mehrere Fliegen (Begleitstörungen) mit einer Klappe schlagen.
Eine fachkundige Diagnostik ist der erste und wichtigste Schritt in die erfolgreiche Behandlung von ADHS.
Diagnose und Medikation sind oft der Gamechanger, der das gesamte Leben zum Positiven wenden kann. Egal in welchem Alter.
Oft sind nach Aufnahme der Medikation auch keine größeren Maßnahmen mehr erforderlich.
Ist die Grundstörung erst einmal im Griff, kriegen die Betroffenen es in vielen Fällen selbst gut hin.
Nicht jede ADHS ist behandlungsbedürftig. Es hängt u.a. davon ab:
- wie schwer die Störung ausgeprägt ist
- wie unterstützend das Umfeld in Kindheit und Ewachsenenalter war
- welche Bewältigungsstrategien die Betroffenen entwickeln konnten
- wie stark das Leben beeinträchtigt ist
Eine ADHS ist nicht immer nur schlecht. Ist die Ausprägung nicht zu stark und stimmt das Umfeld, kann man auch statt von einer Störung von einem Persönlichkeitszug sprechen.
Menschen mit ADHS sind oft sehr kreativ, unterhaltsam, charmant, wissbegierig und denken schnell.
In Gefahrensituationen bleiben sie oft erstaunlich cool und handlungsfähig, wenn andere in Panik sind.
ADHS´ler finden sich häufig in folgenden Berufen:
-Künstler
-Journalisten
-Feuerwehrleute
-Polizisten
-Notärzte
Leider können viele Betroffene die positiven Aspekte einer ADHS aber nicht richtig nutzen. Ob das gelingt, hängt unter anderem von der Schwere der Störung ab.
Und hier noch die gute Nachricht zur Medikation:
Die Vorteile einer ADHS bleiben auch unter Medikation erhalten.
Man hat aber jetzt Kontrolle darüber, wie und wann man sie nutzt.
Ganz klar „Nein“!
Man könnte zwar den Eindruck haben, angesichts der vielen Influencer und „Promis“, die sich dazu bekennen. Und ADHS bekommt in den Medien auch gerade sehr viel Aufmerksamkeit.
Aber die Statistik sagt etwas anderes.
Viele Studien zeigen mittlerweile, dass konstant ca. 5 % der Bevölkerung von ADHS betroffen sind. Kinder und Jugendliche wahrscheinlich etwas mehr, Erwachsene etwas weniger.
Laut Daten der Krankenkasse AOK befinden sich aber Stand 2023 nur 0,5 % der erwachsenen Mitglieder in Behandlung. Also nur 10% der mutmaßlich Betroffenen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass nicht jede ADHS behandlungsbedürftig ist, kann man also wirklich nicht davon sprechen, dass zuviele Diagnosen gestellt bzw. Therapien durchgeführt werden.
Zwei Gründe sind wohl für den Eindruck einer Modediagnose verantwortlich:
Bisher war ADHS bei Ärzten und Psychotherapeuten diagnostisch nicht so präsent und wurde objektiv zu selten diagnostiziert.
Der Anstieg an Diagnosen spiegelt nur den Nachholbedarf.
ADHS zeigt sich sehr individuell.
Die Kernsymptome sind:
1. Aufmerksamkeitsdefizit
2. (motorische) Hyperaktivität
3. Impulsivität
Sie treten in unterschiedlicher Ausprägung, bzw. Kombination auf.
ADHS zeigt sich unter anderem in:
- Aufschieben von wichtigen Aufgaben
- Konzentrationsschwäche und mangelndes Durchhaltevermögen
- Mangelnde Organisation von Leben und Arbeit
- Impulsivität und Sprunghaftigkeit
- Selbstzweifel, Stimmungsschwankungen
- Hoher Energieaufwand, dadurch ständig müde und erschöpft
- Flüchtigkeitsfehler und Vergesslichkeit
- Kaufsucht, Rauchen, Drogensucht (als schädliche Gegenstrategien)
- Beziehungsprobleme
- Depressionen, Ängste, Zwänge
Viele der o.g. Symptome bzw. Beeinträchtigungen treten auch bei anderen Erkrankungen oder Störungen auf. Diagnostisch muss immer zuerst geklärt werden, ob eine andere Erkrankung die Symptome nicht besser erklären kann als eine ADHS-Diagnose. Ein essentielles Kriterium für ADHS ist das Auftreten bereits in Kindheit und Jugend.
ADHS wirkt sich meist auf mehrere Lebensbereiche aus:
Schule und Arbeit
Misserfolge trotz guter Intelligenz; Schul- und Studienabbrüche
Finanzen
Impulskäufe, schlechter Umgang mit Geld, Überschuldung, keine Altersvorsorge
Gesundheit
Psychische Störungen als Komorbiditäten.
Zahlreiche körperliche Erkrankungen wegen Selbstüberforderung und schädlicher Gewohnheiten (z.B. Rauchen, Alkoholkonsum, Essen, Risikoverhalten).
Häufigere Einschränkung der Erwerbsfähigkeit und Lebensarbeitszeit
Geringere Lebenserwartung (statistisch bis zu 9 Jahre niedriger)
Beziehungen
Häufige Konflikte zum Beispiel wegen Impulsivität. Häufigere Partnerwechsel.
Eine ADHS tritt stets bereits in Kindheit und Jugend auf. Früher wurde von vielen angenommen, dass sie im Erwachsenenalter einfach so verschwindet. Wie man heute weiß, trifft das aber in den meisten Fällen nicht zu. Sie zeigt sich lediglich anders.
Für eine ADHS-Diagnose ist es nie zu spät!
Viele Probleme und Störungen im Leben eines Menschen werden isoliert bearbeitet und behandelt. Wenn allerdings eine nicht erkannte ADHS als verborgene Grundstörung hinter den Problemen steckt, sind die Maßnahmen oft nicht nachhaltig.
Ist eine ADHS als Grundstörung aber festgestellt, hat das enorme Auswirkungen auf die Therapiemöglichkeiten. Denn jetzt kann man mehrere Fliegen (Begleitstörungen) mit einer Klappe schlagen.
Eine fachkundige Diagnostik ist der erste und wichtigste Schritt in die erfolgreiche Behandlung von ADHS.
Diagnose und Medikation sind oft der Gamechanger, der das gesamte Leben zum Positiven wenden kann. Egal in welchem Alter.
Oft sind nach Aufnahme der Medikation auch keine größeren Maßnahmen mehr erforderlich.
Ist die Grundstörung erst einmal im Griff, kriegen die Betroffenen es in vielen Fällen selbst gut hin.
Nicht jede ADHS ist behandlungsbedürftig. Es hängt u.a. davon ab:
- wie schwer die Störung ausgeprägt ist
- wie unterstützend das Umfeld in Kindheit und Ewachsenenalter war
- welche Bewältigungsstrategien die Betroffenen entwickeln konnten
- wie stark das Leben beeinträchtigt ist
Eine ADHS ist nicht immer nur schlecht. Ist die Ausprägung nicht zu stark und stimmt das Umfeld, kann man auch statt von einer Störung von einem Persönlichkeitszug sprechen.
Menschen mit ADHS sind oft sehr kreativ, unterhaltsam, charmant, wissbegierig und denken schnell.
In Gefahrensituationen bleiben sie oft erstaunlich cool und handlungsfähig, wenn andere in Panik sind.
ADHS´ler finden sich häufig in folgenden Berufen:
-Künstler
-Journalisten
-Feuerwehrleute
-Polizisten
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Leider können viele Betroffene die positiven Aspekte einer ADHS aber nicht richtig nutzen. Ob das gelingt, hängt unter anderem von der Schwere der Störung ab.
Und hier noch die gute Nachricht zur Medikation:
Die Vorteile einer ADHS bleiben auch unter Medikation erhalten.
Man hat aber jetzt Kontrolle darüber, wie und wann man sie nutzt.
Ganz klar „Nein“!
Man könnte zwar den Eindruck haben, angesichts der vielen Influencer und „Promis“, die sich dazu bekennen. Und ADHS bekommt in den Medien auch gerade sehr viel Aufmerksamkeit.
Aber die Statistik sagt etwas anderes.
Viele Studien zeigen mittlerweile, dass konstant ca. 5 % der Bevölkerung von ADHS betroffen sind. Kinder und Jugendliche wahrscheinlich etwas mehr, Erwachsene etwas weniger.
Laut Daten der Krankenkasse AOK befinden sich aber Stand 2023 nur 0,5 % der erwachsenen Mitglieder in Behandlung. Also nur 10% der mutmaßlich Betroffenen. Selbst wenn man berücksichtigt, dass nicht jede ADHS behandlungsbedürftig ist, kann man also wirklich nicht davon sprechen, dass zuviele Diagnosen gestellt bzw. Therapien durchgeführt werden.
Zwei Gründe sind wohl für den Eindruck einer Modediagnose verantwortlich:
Bisher war ADHS bei Ärzten und Psychotherapeuten diagnostisch nicht so präsent und wurde objektiv zu selten diagnostiziert.
Der Anstieg an Diagnosen spiegelt nur den Nachholbedarf.
Typisch ADHS?

Diplom-Psychologe Ralf Klinge
RALF KLINGE: PIONIER IN DER BERUFLICHEN SELBSTFINDUNG

ÜBER RALF KLINGE
Ich bin Diplompsychologe mit 30 Jahren Berufserfahrung.
Mein Spezialgebiet ist die psychologische Diagnostik von Leistung und Persönlichkeit und die daraus abgeleitete Beratung.
Seit ca. zehn Jahren befasse ich mich zusätzlich intensiv mit ADHS bei Erwachsenen. Anlass hierzu war, dass ich bei der Analyse von persönlichen und beruflichen Werdegängen immer wieder auf unerklärliche Misserfolge und Brüche in der Biografie meiner Klienten stieß, die häufig zu Leid bei den betroffenen Personen wie auch in ihrem Umfeld führten.
Wie sich mit zunehmender Erfahrung herausstellte, war hierfür sehr oft eine unerkannte ADHS mitverantwortlich, die sich unter anderem negativ auf Konzentration, Durchhaltevermögen und Stimmung auswirkte, und auch zahlreiche Begleitstörungen mit sich brachte. Solange die verborgene Grundstörung ADHS nicht bekannt war und somit auch nicht behandelt wurde, waren die Gegenmaßnahmen häufig nur Stückwerk.
Nachdem ich dann erfahren durfte, wie segensreich und lebensverändernd sich bei vielen meiner Klienten nach einer ADHS-Diagnose eine individuell angepasste Vorgehensweise (z.B. Medikation, Psychotherapie bzw. Psychoedukation) in oft kurzer Zeit auswirkte, befasste ich mich verstärkt mit der Diagnostik von ADHS bei Erwachsenen und nahm diese als einen weiteren Schwerpunkt in meine Arbeit auf.
Mittwoch, der 22. November um 18 Uhr • Live
Donnerstag, der 20. Februar um 17 Uhr • Live
Kostenlose Teilnahme. Es gibt keine Aufzeichnung.
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Klinge-Praxis
Zur besseren Lesbarkeit wird auf dieser Homepage meistens das generische Maskulinum verwendet. Die verwendeten Personenbezeichnungen beziehen sich – sofern nicht anders kenntlich gemacht – auf alle Geschlechter.
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Ich neige dazu, unangenehme oder langweilige Aufgaben vor mir herzuschieben, bis es nicht mehr geht.
Beim Fernsehen mache ich nebenher noch Dinge wie surfen, Social-Media, lesen.
Es ist mir schon oft passiert, dass ich neue Projekte oder Hobbies mit viel Energie begonnen habe und plötzlich das Interesse daran komplett verlor.
Ich kaufe häufig Dinge aus einem Impuls heraus, auch wenn ich sie nicht brauche.
Ich greife regelmäßig zu Zigaretten, Alkohol oder anderen Mitteln, um mich zu beruhigen.
Meine Leistungen in Schule und Beruf hängen stark davon ab, ob mich das Thema interessiert.
Ich bin vergesslich. Ich suche öfter mein Handy, meine Schlüssel oder andere Dinge.
Ich rede viel. Ich unterbreche andere Leute häufiger, weil mir das alles zu langsam geht.
Ich habe schon oft Probleme gehabt, weil ich Termine verpasst oder Fristen nicht eingehalten habe.
Ich habe nicht den Erfolg, den ich mit meinen Fähigkeiten eigentlich haben könnte.
Ich habe schon öfter ohne zu überlegen Dinge gesagt, die mir geschadet oder andere Menschen verletzt haben.
Um Fehler zu vermeiden, überprüfe ich meine Handlungen immer und immer wieder, wie unter einem Zwang.
Ich kann mich schlecht entspannen. Auch in Ruhephasen bin ich innerlich unruhig und habe das Gefühl, dass ich irgendetwas tun müsste.
Wenn eine Aufgabe mich nicht interessiert, habe ich große Probleme, mich zu konzentrieren und dran zu bleiben.
Es macht mich sehr unruhig, wenn ich in einem Stau stehe oder in einer Schlange im Supermarkt.
Ihr Ergebnis...
ADHS Abklärung sinnvoll
Sie haben mehr als sechs Fragen mit "Ja" beantwortet. Je höher die Anzahl der "Ja"-Antworten, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie von ADHS betroffen sein könnten.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um einen standardisierten wissenschaftlichen Test handelt und die Ergebnisse keine Diagnose darstellen.
Ihr Ergebnis...
ADHS weniger wahrscheinlich
Sie haben weniger als sieben Fragen mit "Ja" beantwortet. Je niedriger die Anzahl der "Ja"-Antworten, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie von ADHS betroffen sein könnten. Sollten Sie unsicher sein oder auch Fragen haben, nehmen Sie gerne Kontakt auf.
Bitte beachten Sie, dass es sich hierbei nicht um einen standardisierten wissenschaftlichen Test handelt und die Ergebnisse keine Diagnose darstellen.